Hallo, Joules!

Kannst du uns dich und dein Pferd Wilky May einmal vorstellen?

Hallo, ich heiße Joules und bin zwölf Jahre alt. Ich bin in der sechsten Klasse vom SMG in Ingelheim. Mein Pony Wilky May FH ist ein 14-jähriger Palomino Wallach. Er ist ein freundlicher, und menschenbezogener Wildfang.

 

Seit wann hast du ihn?

Ich habe ihn seit September 2021, also seit über einem Jahr.

 

Wo ist er untergebracht?

Er steht bei Semmieke Rothenberger auf dem Erlenhof.

 

Wann hast du angefangen zu reiten und wie bist du dazu gekommen?

Ich bin früher schon immer unsere Miss Moneypenny geritten, aber meine Hauptsportart war die Akrobatik. Durch Corona habe ich jedoch angefangen intensiver zu reiten, da Akrobatik in dem Zeitraum nicht möglich war. Als ich dann Wilky May bekam, habe ich mich ganz auf das Dressurreiten konzentriert.

 

Also wolltest du nicht von Anfang an auf Leistung reiten?

Erst seitdem ich Wilky May habe.

 

Was hat dich dazu bewegt, auf diesem Leistungsniveau zu reiten?

Das Training bei Semmie. Es hat mir so viel Spaß gemacht und seit dem möchte ich gerne meine sportlichen Ziele auf Leistungsniveau erreichen.

 

Du musst jedes Mal einen längeren Weg zum Pferd auf dich nehmen. Wie bekommst du es nebenbei noch schulische Leistung und Freizeit zu bewerkstelligen? Hast du da noch genügend Zeit für Freunde oder andere Hobbys?

Der Weg ist zwar anstrengend, aber ich nehme das gerne in Kauf. Für die Schule muss ich oft abends noch etwas tun. Aber für Freunde gibt es immer noch genügend Zeit. Musik hören ist ein weiteres ein Hobby von mir. 

 

Wie ist eine typische Woche bei dir aufgebaut? Wie oft fährst du in der Woche zum Stall und wie viele Reitstunden hast du?

Ich gehe morgens so wie alle anderen zur Schule. Oft fahren wir direkt von der Schule aus zum Reiten. Meine Mutter bringt mir dann ein Lunchpaket mit. Das machen wir 6 mal die Woche. An einem Tag habe ich lange Schule und bleibe zu Hause. Dann kann ich Freunde treffen oder andere Dinge machen.

 

Wie oft nimmst du an Turnieren teil?

Das ist immer unterschiedlich, wir suchen uns die Wichtigsten Turniere raus.

 

Stresst dich das Reiten manchmal?

Das Reiten stresst mich gar nicht. Aber die lange Fahrt zum Stall ist schon anstrengend.

 

Was magst du am Reitsport am meisten und was am wenigsten?

Ich mag es, mit meinem Pony Wilky ein Team zu sein. Habe ich mal eine schlechten Tag, so helfen mir Wilky und die Reiterei mir dabei, mich wieder besser zu fühlen. Denn Wilky macht mir immer ausschließlich Freude. Schade finde ich am Reitsport, dass von Außenstehenden der Fleiß und die harte Arbeit manchmal nicht erkannt werden. 

 

Hast du ein Vorbild? Wenn ja, wen und warum?

Ganz klar meine Trainerin Semmieke Rothenberger. Sie trainiert so hart für ihre Träume und Ziele. Und sie verliert dabei nie ihren Spaß und ihre Freude mit den Pferden. Das finde ich bewundernswert. Ohne sie wären Wilky und ich außerdem nie so schnell so weit gekommen. 

 

Was war bisher für dich persönlich dein größter Erfolg?

Eindeutig der dritte Platz im Bundesnachwuchschampionat. 

 

Kannst du dir vorstellen, dein Hobby einmal zum Beruf zu machen?

Nein, das glaube ich nicht. Ich interessiere mich dahingehend für die Medizin.

 

Gibt es etwas, auf das du dich dieses Jahr noch besonders freust?

Auf Weihnachten und unseren Familienurlaub freue ich mich am meisten.

 

Danke für deine Zeit!

von Pauline Helisch